Hallo,
ich habe zwar keine Ahnung (kann aber lesen) und möchte trotzdem auch noch ein paar Gedanken zum Thema beisteuern.
Grundsätzlich denke ich, dass jeder tun und lassen kann (mit/ auf seinem Boot), was er will.
Bei Kork dachte ich zuerst an dieses weiche Zeug, welches man sich in die Wohnung legen kann (wenn man will), schön weich und "kuschelig", aber meiner Meinung nach ungeeignet für ein Deck.
Nachlesen brachte mich dan etwas weiter und zwar zu der Erkenntnis, das der Kork um den es geht (z.B. Marinedeck) völlig anders ist, nämlich nicht der weiche Kork sondern eine Art "Spanplatte" und wenn die Wasserfest verleimt ist, dann ist das sicherlich auch als Decksbelag geeignet.
Und damit sind wir dann wieder bei der Grundsatzfrage "Was ist schön?", "Was darf man machen?".
Ich persönlich würde mir nie ein Stabdeck aus Spanplattenstückchen auf's Deck legen. Auf ein traditionelles Boot gehört auch ein traditionelles Deck! Also entweder das Sperrholz versiegeln (bespannen) und lackieren oder ein ordentliches Stabdeck. Es muss ja nicht umbedingt Teak sein, andere Bäume haben auch schöne Hölzer.
@ Andre: Was manchmal hilft, ist sich schlimmeres vorzustellen, dann ist das was man so schrecklich findet gar nicht mehr so schlimm...
Stell dir vor, du schlenderst durch den Hafen, freust dich, das zwischen den ganzen Joghurtbechern eine 6 KR Yacht auftaucht und dann, ein Korkdeck...
Während du über Kielholen und Enteignung des Eigners nachdenkst kommt Jessica Watson in den Hafen gesegelt, allerdings nicht mit ihrer S&S 34 sondern mit einem 50 qm Seefahrtkreuzer von A & R aus dem Jahr 1937.
(Zur Info, so lackiert Jessica Watson ihre Boote: [
www.yachtfernsehen.com])
;-)
Gruß
Henning
"Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da,
es muß hinaus, hinaus auf hohe See!"
1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.12 09:12 von henning.saale.