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Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 16.06.12 12:16

Hallo !
Ich muss erst einmal eine Warnung vorweg schicken: Die Benutzung dieses Forums birgt unerwartete Risiken!

Ich weiss wovon ich spreche:
Im Herbst 2011 legte ich mir eine O-Jolle von 1957 in sehr schlechten Zustand zu - Dank vieler Tips, Anregungen und toller Restaurierungsberichte hier im Forum blieb keine Frage unbeantwortet und die Restaurierung ging stetig voran - bis ich im Biete-Forum eine Anzeige sah:
"Folkeboot reparaturbed�rftig abzugeben"
- kein Bild, keine Preisvorstellung, keine Angaben zum Standort oder Zustand - ein Folkeboot aus Holz - das Endziel meiner Seglerkarriere die gerade erst angefangen hatte!

Also hastig eine PN geschrieben - wo? was? wieviel? Bilder? - die Antwort sparsam - Standort und Bilder - evtl. Besichtigung - wir wolltenn ja eh Ostern nach Potsdam....auf die Frage nach dem Preis keine Antwort.
3 Wochen sp�ter dann ein neuer Beitrag im Thema - und - ein neuer Titel: VERSCHENKE Folkeboot.... !

Meine bessere H�lfte - Sie wusste bisher nichts von der Existenz eines Folkes in L�beck, auch nicht von der Notwendigkeit eines Zweitbootes - wurde mit einem (spontanen) romantischen WE in L�beck �berzeugt , ein sch�nes Hotel gebucht , ein Treffpunkt am Passathafen vereinbart.

S�nke, der fast 10 Jahre das Folkeboot gehegt und gepflegt hatte, zeigte uns die Schwachstellen, besch�nigte nichts. 2 Jahre stand es schon in der Halle. Ein professionelles Refit unwirtschaftlich.
Blau�ugig (oder besser gesagt mit rosaroter Brille?) versprach ich S�nke �Lillebror� eine Chance zu geben.




Zuhause:
Nach langer Fahrt erfolgte am n�chsten Morgen das Abladen mittels PKW-Hebeb�hne in meiner �Werft�



Bestandsaufnahme:
Das Folke ist in einem sehr sch�nen Zustand � bis auf den Stevenbereich:
S�mtliche Schrauben (vermutlich verzinkt) haben nach 50 Jahren das zeitliche gesegnet-
selbst oben am Bug nur noch Fragmente! Es ist nicht mehr zu erkennen um was f�r Schrauben es sich gehandelt hat. Lillebror wird nur noch durch die Farbe zusammengehalten !




Hier eine �Schraube� vom Bug, der Rest nur Br�sel....


Reparaturversuch:
Ich habe zur Probe zwischen die vergammelten Schrauben in das �berall feste und intakte Holz zwei neue Schrauben ( 4x35 ) gedreht: Die Planke legt sich sauber an den Steven.

Weitere (angedachte)Vorgehensweise:

Die Plankenenden freilegen (Werg rausziehen, Sika u.a. Dichtungsmittel entfernen) und die Planken neu zwischen den alten Verschraubungen mit V4A Schrauben anziehen.
Anschlie�end neu Kalfatern, die Schraubenl�cher mit L�rchenpropfen schlie�en und die Oberfl�che neu aufbauen.

Was spricht dagegen, muss die alte Verschraubung raus? Alternativ k�nnte ich auch die alten Schraubenl�cher in den Planken mit z.B. 15mm aufbohren, passende Konuspl�ttchen einleimen und dicht neben den alten Schrauben die V4A Schrauben eindrehen. Dann h�ngt aber alles an der Verleimung....

Mir ist bewusst das die alten Schrauben f�r eine �gewisse Unruhe� unter der Lackoberfl�che sorgen � nur ist der Aufwand mit dem st�ckweisen rauspulen verh�ltnissm��ig?


Auf zahlreiche Antworten hoffend

Arndt




[up.picr.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.12 19:53 von boyus.

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: tomy (IP bekannt)
Datum: 16.06.12 22:39

Moin Arndt,
zunächst Glückwunsch zu dem schönen - ungewönlichen - Schiff!
Interessanter Aufbau! Was Besonderes!
Sowohl bei unserem Folke, wie auch bei unserer über 70 jährigen Stina haben wir versucht zumindest Unterwasser die meisten irgendwie "sichtbaren" Restschrauben" ( du weißt- die Stellen, wo so sanftes Braun im Lack sschtbar wird ider sanfte Buckel...) rauszubohren und Pfropfen gesetzt. Dabei dann - wie du auch vorhast- VA Schrauben mit Pftopfen gesetzt.
Hat sich SEHR bewährt.
Auch die Erneuerung der beiden Steven war so gut möglich, weil ja die Plankenenden alle gelöst waren.Das hast du ja wohl nicht nötig bei eurem schönen Folke -

Die schöne Stina schwimmt so toll mit ihren neuen Eignern Sven und Frank -
Besten Gruß und alles Gite bei der Fertigstellung
Thomas

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 17.06.12 11:34

Hallo Arndt,
korrodierende Schrauben müssen auf jeden Fall raus.
Gerade Eiche und Eisen geben keine glückliche Kombi, die Gerbsäure bringt das Eisen zum Rosten und der Rost zersetzt das Holz. Auch Edelstahl ist keine gute Idee weil es keinen rostfreien Stahl gibt. Salzwasser lässt auch Edelstahl rosten.
Wenn Edelstahl dann V4A, kein V2A. Edelstahl an Deck rostet nur nicht, wenn er regelmäßig poliert wird.

Außerdem schwächen neue Schrauben dicht neben den alten Löchern das Holz.
Die alten Schrauben müssen komplett raus, auch der Roststaub.
Rost nimmt im Verhältnis zu Eisen bis zu 7 mal mehr Raum ein, sprengt also auch Holz.
Ich nehme mal an der Steven ist Eiche, die Planken Lärche.
Dann muß speziell unter den Planken nachgesehen werden, ob der Steven nicht schon zersetzt ist.
Ein Auspropfen im Steven ist zwar möglich, aber nur wenn der Rostschaden sehr begrenzt ist.
Andernfalls muß am Steven ausgeschnitten und eingeschäftet werden.
Ich kann Dir gerne Bilder schicken, wie Rostschäden bei Eiche aussehen können.
Bei meiner Seebrise sind die Bodenwrangen mit den Steven und Spanten mit Eisenbolzen verbunden gewesen.

Auf jeden Fall würde ich die Farbe an den fraglichen Stellen komplett entfernen.
Und den Steven innen genau unter die Lupe nehmen, heißt auch hier eventuelle Farbe entfernen und nach Schäden suchen, speziell in der Ecke zwischen Planken und Steven.

Auch die Planken müssen groß ausgepropft und an gleicher Stelle neu gebohrt werden.

Gruß,
André

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: fg-1064 (IP bekannt)
Datum: 17.06.12 23:03

Moin Arndt,

auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum schönen Schiff!

Der Steven eines Folkes ist eine der hauptsächlichen Schwachstellen. Ein Austausch ist für einen normalen Handwerker nicht so ohne weiteres möglich, was an der Klinkerbauweise liegt: er (der Steven) ist für die Haltung der Form unerlässlich. Daher ist m.E. als eine der ersten Maßnahmen eine komplette Entfernung der Farbe in diesem Bereich notwendig, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Wenn sich die Verbindung der einzelnen Planken zum Steven so gelöst haben, kann es sich auch um die Verbindung von Steven und Kielbalken handeln, die nicht mehr absolut fest ist (siehe auch die Steven-Reparatur, die ich an meinem Folke gerade durchgeführt habe: [folkebootmuu.wordpress.com] ).

Als nächstes: Kalfatern ist bei einem Klinkerschiff – zumindest unter Wasser – nicht ratsam, da das relativ starke Quellen des Holzes dadurch unterbunden/eingeschränkt wird, was sich wiederum negativ auf die Nietverbindungen auswirkt (sie "leiern" aus).

Beim Neu-Verschrauben der Planken ist es wichtig, dass Du Stück für Stück vorgehst, da das Lösen aller Planken die oben beschriebene "Entformung" zur Folge haben kann. Und was André sagt ist richtig: wenn Edelstahl, dann unbedingt V4A. V2A rostet verblüffend schnell – auch über Wasser!

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute für/bei Dein(em) Projekt – auch, dass die Partnerschaft darunter nicht leidet... ;-)

Grüße!
Jan

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 20.06.12 17:19

Mehr Bilder......!
Dein Holz sieht aus als wär's vorgestern noch im Sägewerk gewesen und zur Nirodiskussion eine brennende Frage: "Gibt's noch irgendwo Bronzeschrauben?".
Gruß, günni

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: fg-1064 (IP bekannt)
Datum: 20.06.12 18:11

Moin,

meinst du das Holz von "Muu"? Das ist von 1966...

Zu den Bronzeschrauben: bei Toplicht [www.toplicht.de] z.B. bekommst du sowas schönes noch.

Grüße!
Jan

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: susa (IP bekannt)
Datum: 20.06.12 18:58

und bei Dauelsberg Bootswerft [www.stadtbranchenbuch.com] die haben auch schöne Bronzeschrauben.

Re: Folkeboot Lillebror: Der Versuch einer Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 20.06.12 19:52

Vielen Dank für die netten Worte und guten Tips!
Lillebror ist ein ganz besonders schönes Folke :-) und soll ja auch die nächsten 50 Jahre sicher segeln, daher werde ich selbstverständlich auch V4A Schrauben verwenden! Da es auch nur 16 statt der sonst üblichen 17 Planken je Seite hat sind es ja auch nur 64 Plankenenden!
Wobei man immer einen neuen Schrauberbit verwenden sollte, da selbst minimale Reste von Eisenschrauben am Bit eine Edelstahlschraube rostig erscheinen lassen.

zum Thema Edelstahl: Ich habe einen passenden Anhänger "ausgegraben": 3 Tonnen Traglast und zu 90% aus Edelstahl ! Mit einer Höhe von rund 50cm und Abmaßen die wie für ein Folke gemacht sind!
Die letzten 2 Abende habe ich mich damit beschäftigt Lillebror entsprechend anzuheben und den Anhänger drunterzufahren. Passt wie angegossen ;-) wobei ich ganz schön geschwitzt habe.

In der Kajüte habe ich die Decke weiß gestrichen und verdeckt LED Lampen (1m lang, selbstklebend warmweiß ,12V) angebracht. Jetzt ist es sehr schön hell und freundlich und das mit nur 18 w!

Danke Jan für den Hinweis bezügl. der Regierung: Ich werde sehr sensibel auf Anzeichen achten!

In den nächsten Tagen werde ich mich verstärkt der O-Jolle witmen, da wir im August 2 Wochen rund um Potsdam segeln wollen und ich noch gefühlt 50 Spanten einbiegen muss.

Viele Grüße

Arndt

Ps: Die Datumseinblendung auf den ersten Bildern ist nicht richtig.

[up.picr.de]

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: Svente (IP bekannt)
Datum: 20.06.12 22:09

Halli Hallo,

Ein schönes Projekt und viel Glück.

Falls du doch zu Bronze tendierst. Wir haben dort eingekauft:

[www.classicmarine.co.uk]

gruss Sven

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 02.08.12 15:02

Lass ´mal hineinschauen, boyus.
Heftiger als Vorne über Wasser wird Dich die Suche nach Schrauben in der untersten Planke am Heck beschäftigen. Kupferschwamm nannte jemand aus dem Forum diese Reste von Schrauben aus einer Kupfer-Zink-Legierung. Dort unten in den Briefschlitzen sind Superplätze für Humus und Cu-Schwamm.
´ne Endoskopkamera hilft Dir eventuell etwas weiter--- oder raubt die letzte Illusion beim Blick nach oben.
Grüßchen, günni.

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 29.08.12 22:10

Nachdem die O-Jolle ihre Bewährungsprobe bestanden hat (Einsegeln auf der Havel bei WS5 und eine sportliche Woche auf dem Lippesee) geht es jetzt parallel auch an Lillebror weiter:

Danke für Deinen Tip günni: Besonders die Liste der "Galvanischen Elemente" unter [www.fky.org]
ist sehr aufschlußreich !
Wenn ich jetzt zu Bronze tendiere sollte ich dann aber die 1,1 T Eisenkiel absperren ?

Heute habe ich den UW-Bereich mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und die alten Dichtungsschnüre (Baumwolle-Kalfat) rausgezogen. In den nächsten Tagen will ich mich dann intensiv mit der Schraubenproblematik befassen.

Einen Liegeplatz habe ich auch in Aussicht: rund 30 km von Zuhause am Lippesee. Als Saisonliegeplatz für den abendlichen Schlag, im Urlaub dann feucht ins Ferienrevier ;-)

Schönen Abend Euch!
Arndt

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 30.08.12 12:22

Hallo Arndt,
ein Eisenkiel sollte immer mehrfach mit Zinksilikat+Teerepoxi (1K) oder anderem (2K) geschützt werden.
Das verhindert zu schnelles Rosten des Ballasts und galvanische Korrosion mit Schrauben oder dem Prop/Welle.
Auch beim Außenborder (Aluprop), funktioniert "super" mit Gußeisen...

Habe auch einen Gußeisenballast. Der wurde schon sandgestrahlt.
Unbedingt machen lassen und VOR der Beschichtung mit Zinksilikat besichtigen.
Bei mir wurde ordentlich gepfuscht, Zinksilikat oder eine andere Beschichtung muß sofort nach dem Strahlen aufgebracht werden, sonst bildet sich Flugrost.
Natürlich muß der Ballast dafür unter dem Schiff raus.

Komme leider nicht drauf, wie die 2K Variante noch hieß.

Das Unterwasserschiff sollte bei einem Holzrumpf nie mit Hochdruckreiniger gereinigt werden, das beschädigt die Fugen.
Bei Dir jetzt vielleicht egal wenn eh alle Fugen neu gedichtet werden, später nicht mehr.
Bürste und Seifenwasser sind erlaubt, irgendwelche Nachteile muß ein Holzboot ja haben. :-)

Für letzte Infos zu meinem Projekt: [www.fky.org]

Gruß,
André

V98 Seebrise
www.bauer-naval-design.de
www.v98-seebrise.de (noch nicht umgezogen)

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 14.09.12 14:26

Versuchs´s ´mal mit Zinkchromat-Grundierung von Mankiewitz/Hamburg.
Aber im Ernst, hat Gusseisen nicht mehr die schützende Gusshaut, die immer leicht angerostet sein muss um die Farbe nicht abzuwerfen?

Die stumpfen Plankenverbindungen mit ´nem Patschen dahinter hatte ich auch und ständig Probleme, u.a. auch mit den Kreideresten selbstkreiierter Leinöl-Spachtelmassen meiner Vorbesitzer. Gib dir einen Ruck und und ersetz´das Stück bis zum gesunden Holz beider Planken mit Schäftungen, anschliessend wird´s dort trocken bleiben.

Grüßchen, günni

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 24.10.12 08:09

Hallo Forum!

Es hat sich in den letzten Wochen einiges getan:

ca. 40% der korrodierten Eisenschrauben (!) sind entfernt, V4A Schrauben versetzt zu den "alten Löchern" halten jetzt die Planken auf den Steven.
Die Planken sind in einem erstaunlich guten Zustand, nur am Heck habe ich bisher eine ca. 5x5 cm große Stelle gefunden welche ausgeflickt werden muss - im UW-Bereich alles kerngesund!

Dann habe ich den "Negerkeks" für die schonende Lackentfernung entdeckt:

Dabei bin ich auf zwei Wasserpasslinien gestoßen ?!? Hat da jemand eine Idee? Der "aktuelle" Wasserpass liegt ja Meilen daneben ;-)








[up.picr.de]

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 24.10.12 12:32

Hallo Arndt,
was verstehst Du unter einem Negerkeks?
Lackentfernung ist immer ein spannendes Thema.

Über den Wasserpass würde ich mir keine Gedanken machen, das ist bei mir noch extremer.
Über die Jahre nimmt das Boot Feuchtigkeit und mehr Ausrüstung auf, die Maschine wird größer usw...
Der angerissene Wasserpass ist die UK des originalen Wasserpasses.

Grüße,
André

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 24.10.12 16:20

Drei Leute und 'ne Packung Papiertaschentücher, viel mehr schleppen Regattaboote nicht mit.
.....keks, wat'is'n det?
grüßchen,günni.

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 24.10.12 17:12

Auch CSD-Scheibe, Flexible Reinigungsscheibe etc.

Ich bin echt begeistert von den Teilen !
Der Abtrag ist enorm, die Fläche auf dem unteren Bild habe ich innerhalb von 1 Std. mit einer Scheibe bearbeitet = wenn die Kondition mitspielt je Schiffsseite ca.3 Stunden bis zum Wasserpass.
- Dabei aber bei vorsichtiger Anwendung auch sehr sanft zum Holz (siehe Makierungen Wasserpass)
Wichtig ist aber eine vernünftige Atemschutzmaske, Schutzbrille, am besten Einweganzug, Gehörschutz. (...und tolerante Nachbarn ;-) )

Siehe Google:

[t1.gstatic.com]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.12 06:59 von boyus.

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 25.10.12 13:20

Ah ja,
politisch korrekter offizieller Name für ein Produkt... :-)

Wie ist die Flächenqualität hinterher? Sieht ja ganz gut aus!
Mit der Flex muss man normal immer sehr vorsichtig sein, sonst hat man gleich Dellen im Holz.

Gruß,
André

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 26.10.12 09:55

Die Oberfläche wird mit viel Gefühl nur ganz leicht wellig. Du kannst aber den Abtrag sehr feinfühlig steuern(siehe alte Markierung Wasserpass)
Nacharbeiten mit einem Rutscher oder besser noch per. Hand sollte aber ein tolles Ergebnis bringen.

Staubige Grüße
Arndt



[up.picr.de]

Re: Folkeboot Lillebror: Bestandsaufnahme
geschrieben von: susa (IP bekannt)
Datum: 26.10.12 18:45

Hallo Arndt,

wir haben bei unserem Folke mit Heißluftföhn und Abziehklinge die Farbe runter geholt und dann alles mit einem Rutscher nachbearbeitet. Das war der Anfang



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Ein Kollege hat es mit einer Flex versucht, das ergab ein schlechtes Ergebnis. Ich bleibe lieber bei meiner Bewertern Technik.
. Aber schnell geht es ja, muss man schon sagen.

auch staubige Grüße
von Michael



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.12 18:52 von susa.

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