Restaurierung : Forum The fastest message board....ever.
Zur Seite:  123nächste Seite
Aktuelle Seite:1 von 3
Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 13:08

Liebe Freunde klassischer Yachten,

mein Name ist Yves-Christian Stübe, ich lebe und arbeite in Kiel, bin 39 Jahre alt und habe beschlossen viel meiner Zeit zukünftig mit einer alten Dame mit Namen 'Amanda' zu verbringen.

Seit vielen Jahren träume ich von einem eigenen Boot, nun ist der Traum in Erfüllung gegangen und nach dem Studium dieses Forums, der Einträge der Eigner der 'Oblomov' und der 'Lil' unter anderem, hoffe ich, dass mein Träumchen nicht zu einem ausgewachsenen Alptraum wird. ;-)

Über die Amanda ist wenig bekannt. Der letzte Eigner war ein Tischler aus Baden-Würtemberg, der die 'Amanda' dieses Jahr an mich verschenkt hat, weil sie seit 2014 in Oxelösund an Land stand und er wohl keine Zeit und Lust mehr hatte, diese alte Dame zu begöschen.

Laut seiner Aussage wurde das Boot 1956 in Motala, Schweden, gebaut. Abgeholt habe ich es im Februar von einer kleinen Bootswerft in Oxelösund, ebenfalls in Schweden.

Das war eine ziemliche Hauruck-Aktion, weil die Ansage des Voreigners war: Wer zuerst kommt, der malt zuerst.

Durch die Hilfe eines Freundes, der mit mir das Abenteuer eingegangen ist nach Schweden zu fahren, und einem Bekannten, die mir einen geeigneten Trailer und das passende Auto zum ziehen zur Verfügung stellte (Wir kannten uns telefonisch ungefähr vier Minuten) war es möglich die 'Amanda' nach Kiel zu holen.

Inzwischen habe ich einen Platz und für den Sommer, auch eine Halle, in der ich an meinem Boot arbeiten kann.

Ein mir bekannter Tischler ist mit mir in und an der 'Amanda' gewesen und hat mir bestätigt, was auch mein Eindruck war: Die Amanda hat keine Pilze, das sichtbare Holz ist nicht gammelig oer brüchig, es sind ein paar Spannten am Kielschwein gebrochen, aber die Bodenwragen, so laß ich in diesem Forum, halten das Boot dort ja in Form. Sicher muss man da mal ran, aber das ist jetzt nicht meine erste Baustelle.

Die 'Amanda' hat keine klaffenden Risse in den Blanken, allerdings haben die Voreigner ein paar Blechplatten als "Rissstop" von außen an die Planken geschraubt, um zu verhindern, dass die Haarrisse weiter aufreißen.

Ich selbst bin recht unbelastet von Expertiese im Holzbootsbau. Bin allerdings auch nicht mit zwei linken Händen ausgestattet.

Natürlich ist diese ganze Sache ein Wahnsinnsidee, aber diese Art von Wahnsinn macht das Leben doch erst wirklich lebenswert. ;-)

Ich bin inzwischen so weit, dass ich versuche einen Plan auszuarbeiten, was ich denn nun tun will, in welcher Reihenfolge und mit welchem Werkzeug.

1) Da das Holz nach Aussage eines Tischlers ok ist, werde ich als ersten Schritt das aufgequollenen Sperrholz-Deck aufnehmen.

2) Die Lacke sorgsam außen und innen runter nehmen. Den Mast mit einer Ziehklinge vom Lack befreien und sorgsam komplett abschleifen.

Nach der Lektüre in diesem Forum bleibt mir nichts anders übrig, als das mit Ziehklinge und Schleifpapier zu machen, schätze ich. Das Risiko das Holz mit einer Heißluftpistole kaputt zu machen, will ich nicht eingehen.

3) Bevor ich dann ein neues Sperrholz-Deck und neue Lacke aufbringe werde ich einen Bootsbauer bitten die 'Amanda' intensiv mit mir zu begutachten. Wahrscheinlich wird das nach sich ziehen, dass ich dann die Kielbolzen austauschen muss. Auch werden dann sicher einige Anregungen kommen, welche Holzteile ausgetauscht werden müssen. Mindestens eine Schäftung muss repariert werden. Wie man das machen kann, habe ich in groben Zügen mal bei Mike Peuker in einem seiner Youtube-Clips beobachtet.

Ich gehe davon aus, dass ich für diese Arbeitsschritte bis zu dem Begutachten mit einem Bootsbauer folgende Werkzeuge, Maschinen und Materialien brauche:

- Akkuschrauber
- Exzenter-Schleifer
- Stemmbeitel in unterschiedlichen Größen
- Abzieklingen
- Kuhfuß
- Stichsäge
- Hammer
- Schleifpapier in unterschiedlichen Körnungen

So, und nun meine Frage:

Habe ich irgendetwas total vergessen, würdet ihr anders vorgehen, habt ihr Ideen, Gedanken und Tips, die mir die Arbeit erleichtern?

Aus irgendeinem Grund kann ich leider keine Bilder anhängen.

Ich bin um jedes hilfreiche Statement dankbar!

---
„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.17 19:41 von Yves-Christian Stübe.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 19:32

Hallo,herzlich willkommen und Glückwunsch zum Folkeboot!

Dein Plan klingt doch schon mal ganz 'rund', je weiter und näher Du Dich mit Deinem Boot beschäftigst desto mehr wirst Du herausfinden welche Arbeiten noch anstehen und un welcher Reihenfolge Du diese am sinnvollsten ausführst.

Nimm Dir bitte nicht gleich zu Anfang an vor, alles perfekt zu machen, arbeite kleine überschaubare Schritte ab und versuche ,auch wenn das Schiff noch lange nicht perfekt ist, in einem absehbaren Zeitrahmen mit DEINEM Folke aufs Wasser zu kommen !

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

Arndt


Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 20:00

Wenn irgendwie möglich, will ich das Boot 2018 das erste mal im Wasser haben, und auch segeln.

Das ist vielleicht ein büschen verwegen, aber Boote sind zum Segeln gebaut. ;-)


Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 23:04

Hallo und Moin Yves,
von mir auch erst einmal Glückwunsch zu Deinem Folkeboot "Amanda" und dem Vorhaben das Du es vor der Säge retten möchtest.
Auch darüber das unter anderem der Bericht über unsere "Lill" dich motiviert das Projekt anzugehen freut mich sehr. Denn genau dafür habe ich es ja gemacht. Die Berichte in der Rubrik "Restaurierung" hast du gesehen?
[www.fky.org]
Ich frage nur nach da es dort auch einen Bericht über ein Folkeboot "Lil" mit einem l gab, so wie Du oben geschrieben hattest.
Das mit den Kielbolzen ist sicherlich eines der Basics um solch ein Boot längerfristig zu erhalten und daher relativ weit oben auf der "to do Liste" anzusiedeln. Denn jedes Jahr wo ein Boot dauerhaft Wasser nimmt und alles Holz weich wird ist kein gutes für das Boot.
Auf der Werkzeugliste ist mir der Exenterschleifer aufgefallen. Ich hoffe Du hattest nicht vorgehabt damit den Lack von den Planken zu holen. Die Folkeboot Planken werden nach Möglichkeit nicht geschliffen um die Nietköpfe nicht zu verkleinern und die ohnehin schon dünnen Planken nicht noch weiter zu verringern. Ziehklinge, feiner Schliff mit Schwingschleifer und mit der Hand ist meine Wahl.
Ich habe mich stark an den Vorgaben, des im Wert stark steigendem Buch, des Thomas Larsson versucht zu halten. Vor allem zum Thema Klinkerboote. Auch Uwe Baykowski schreibt hier auf unserer Seite zu dem Thema hilfreiche Informationen.
Unsere "Lill" hat zu Ihrem 70. nun noch 2 vertikale Knie am hinteren starken Decksbalken erhalten. Nur weil es offensichtlich alle späteren Boote so bekommen haben.
Aus welcher Region in unserem Lande wird denn dieses Projekt angekündigt?

Herzliche Grüße aus der Lackkammer in Hamburg
Detlef



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.17 23:06 von Dedel.

Anhänge: IMG_6187klein.jpg (212kB)   IMG_6204klein.jpg (257kB)  
Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 23:15

Hallo
Zum Thema Bilder einstellen.
Du musst das Bild an der Längsten Seite auf 1000 Pixel verkleinern im Bearbeitungsprogramm.
Speicher Deinen Text vorher auf z.B. Word ab, damit Du nicht immer wieder von vorne anfangen musst zu schreiben.
Aus eigener leidvoller Erfahrung.

Gruß
Detlef

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 19.03.17 23:58

Vielen Dank für Deine Anregungen Detlef,

Sagen wir mal so, Deine Ausführungen hier im Forum haben mich motiviert unter keinen Umständen aufzugeben. ;-)

Nein, ich will den Lack nicht runterschleifen, ich will ihn abziehen, wenn sich die Frage mit der Heißluftpistole wirklich als so problematisch rausstellen sollte, wie in einem der Forenbeiträge erörtert.

Den Larsson kann ich mir vorläufig von dem äußerst hilfsbereiten Menschen leihen, der mir auch seinen Trailer und sein Auto zur Überführung lieh, muss mal sehen, ob ich den auch kaufe.

Ich werde das Boot hier in Kiel aufmöbeln.

LG

Y.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 20.03.17 07:40

Moin Yves,
In Kiel hast Du ja alle Kompetenzen in Reichweite. Sollten Fragen sein oder Hilfsmittel fehlen (z.B. Zum Ziehen der Bolzen) kannst Du dich ja gerne melden. Das Projekt liegt für mich ja zw. Zuhause und Segelrevier.
So bleibt für mich Dir erst einmal toi toi toi zu wünschen.

Gruß
Detlef

PS: Ich habe bisher auch den Fön gemieden wg. der giftigen Gase. Ein guter Abzieher und etwas Übung (die Du ja auf jedem Fall bekommen wirst) gehen zügig und Umweltschonend von der Hand.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.17 07:44 von Dedel.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 20.03.17 09:18

OK. dann nehme ich das mal so, dass mein Plan bisher nicht voll daneben ist und verfahre erstmal so.

Danke bis hierher erstmal!

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 20.03.17 21:13

Hallo Yves,

den Lack am Rumpf abzuziehen, wenn noch andere zeitaufwendige Arbeiten anstehen, ist nicht sinnvoll.
Wie Detlef schon sagte, fang nicht zu viele Baustellen an.
Gerade geklinkerte Boote sind ziemlich empfindlich, wenn das Holz zu trocken wird.
Holz quillt und schwindet in gleichem Maße, solange es nicht extrem trocken wird.
Danach kann es nicht mehr das gleiche Volumen wie vorher durch Quellen erreichen.
Da geklinkerte Boote mit der Stärke der Planken dicht werden, ist das wesentlich.
Vor allem, wenn die Planken nach guter Bootsbaumanier mit stehenden Jahresringen geschnitten wurden.
Senkrecht zu den Jahresringen quillt das Holz mehr als in Richtung dieser.

Daher unbedingt das Holz so lange wie möglich durch den Lack vor Austrocknung schützen.

Eine Heißluftpistole ist aus obigen Gründen auch nicht sinnvoll, sie trocknet das Holz eventuell zu sehr bzw. zu schnell aus.

Erst solltest Du das neue Deck legen, dann den Rumpf bearbeiten, den Mast zum Schluss.

Grüße,
André

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Oblomov (IP bekannt)
Datum: 21.03.17 13:43

Hallo Yves,
willkommen im Club der "Folkes under refit" und herzlichen Glückwunsch zum Boot. Bin gespannt auf erste Fotos der alten Schönheit. Wie ich lese, hast du dich offensichtlich auch schon mal bei Oblomow herum getrieben. Ich hab ja auf meiner webseite (sailfolke.wordpress.com)auch noch ein bisschen mehr aufgeschrieben, als der prima Austausch mit Anderen hier im Netz wieder gibt.
Ich lerne seit nun schon mehr als 2 Jahren, dass eine refit dieser alten Boote eine langer Prozess mit ständig sich eröffnenden neuen Baustellen ist. Hat mich aber bisher nicht davon abgehalten, weiter zu machen oder gar aufzugeben. Auch dazu ist der Zuspruch hier unter den Klassik-Freunden nicht nur hilfreich sondern manchmal sogar bitter nötig.
In jedem Fall ist es für uns nicht ausgebildete Bootsbauer auch ein ständiges Finden von gangbaren Kompromissen zwischen der perfekten Wiederherstellung und dem Alter und Zustand entsprechenden angepassten Lösungen. Zu allem wirst du hier im Netz Ratschläge finden. Es kommt dann aus meiner Sicht darauf an, neben dem verständlichen Wunsch nach einem am Ende perfekt restaurierten Boot gute eigene Lösungen und eben Kompromisse zu finden, mit denen du selbst gut leben kann. Zumal, wenn du schnell ins Wasser willst damit. Wohl wissend, dass manche Werkzeuge nicht ideal für diese Boote sind, habe ich dennoch so manches eingesetzt, von dem hier im Forum gelegentliche abgeraten wird - der Wirkungsgrad ist manchmal einfach schlagend (z.B. Heißföhn, Tellerschleifer, etc.). Ich hab auch gelernt, dass es nicht immer einfach ist, die richtigen Hölzer zu finden (das gilt für Mitteldeutschland noch mehr als für euch im Norden). Am meisten hadere ich ständig mit Entscheidungen zum Einsatz von Klebern und Farben und Dichtmitteln. Da gibt es so viele unterschiedliche Meinungen, auch hier im Netz. Mein Ratschlag dazu ist, einem Beispiel (z.B. Lill) zu folgen und sich nicht kirre machen lassen von den vielen Diskussionen und unterschiedlichen Ratschlägen. Und wenn die Bootfit nächsten Jahr vielleicht doch wieder stattfindet, dann ist das euch ein guter Ort zum Lernen und Austauschen. Mit den Werkzeugen bist du für Erste ganz gut ausgestattet. Das mal auf die Schnelle, Grüße und guten Start Jörg

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 25.03.17 22:34

Moin André,

vielen Dank für die Hinweise. Allerdings führt kein Weg daran vorbei den Lack runter zu nehmen und neu aufzubauen. An einigen stellen ist er bereits abgeplatzt, die Lacke am Unterwasserschiff bröseln schon ab. So kann das Boot nicht ins Wasser. Auch um weiter schadhafte Stellen zu finden ist diese Arbeit wohl unbedingt nötig.

Oder meinst Du, ich soll das Boot erst wässern, und dann mit den Arbeiten wie von mir oben beschrieben beginnen? Hatte ich auch schon überlegt. Nur dann muss ich mir wohl sicherheitshalber einen Kran für einen ganzen Tag sichern, weil ich nicht weiß, wie trocken es nach zwei Jahren an Land schon ist und ob es mir nicht absäuft. ^^

Die Heißluftpistole hatte ich ja schon gedanklich beiseite gelegt. ;-)

Moin Jörg,

Das es sich widersprechenden Rat gibt, bleibt nicht aus. Ist halt wie im echten Leben. ;-)

Ich habe mich schon ein wenig auf Deiner Seite rumgetrieben und bin schwer beeindruckt. Tolle Arbeit die da geleistet wurde!

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 26.03.17 23:37

Hallo Yves,

das der Lack runter muss, mag sein. Wenn er abplatzt sicher richtig.
Aber Du schreibst, das auch ein neues Deck gelegt werden muss.
Entweder Du lackierst den Rumpf als erstes und legst das Deck dann (mit allen Risiken für den neuen Lack wenn am Deck mit gröberen Werkzeugen gearbeitet wird)
Oder Du lässt den Lack drauf, bis das Deck fertig ist und lackierst wenn die Holzarbeiten abgeschlossen sind.

Meiner Meinung nach solltest Du auf keinen Fall das Austrocknen der Planken riskieren, gerade jetzt zum Sommer hin.
In dem Zusammenhang ist auch sehr wichtig, wo das Boot steht.
Vor Hitze und trockener Zugluft geschützt oder im Carport?
Eventuell muss sogar mit der feuchten Jutesäcken und Gartenspritze die Feuchtigkeit im Holz gehalten werden.

Wie gesagt, gerade.geklinkerte Boote sind empfindlich gegen aufgetrocknete Planken.
Kraweel geplankte Rümpfe kann man ausleisten, geklinkerte nur nachnieten und hoffen...

Gruß,
André

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 01.04.17 17:38

Hallo André,

Das ist natürlich richtig. Da lohnt es sich ein paar Gedanken drauf zu verschwenden.

Vielen Dank für den Hinweis.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 02.04.17 18:59

Kurze Zwischenmeldung:

Habe heute das Boot mit Ingo zum Yachtservice meiner Wahl gebracht.

Der Bootsbauer vor Ort meinte, ich solle erstmal das Deck hochnehmen, dann das Boot von innen machen, um dann das neue Deck drauf zu setzten, um das Boot dann von außen zu machen. Substanz ist nach erster in Augenscheinnahme ok. Aber ordentlich was zu tun sei dennoch.

Dass die 'Amanda' jetzt das vierte Jahr an Land steht, findet er nicht kritisch, er meint, die quilt sich wieder zu.

Aber: Ich kann endlich anfangen. Juchhuuu!

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 19.04.17 22:17

Frage sagen.....
kann man Dir von der Buslinie 502 aus zusehen?
Ein Edelstahl-Topfschrupper hilft dir zügig bei dem Gebrösel, denk' aber an jene Personen, welche im gleichen Outfit und mit Krawatte herumlaufen und dem Weg des Gebrösels Beachtung schenken. Hier haben schon einige Bootseigner ziemlich verdutzt ausgesehen als ein dicker Bußgeldbescheid eintrudelte.
Gruß, günni.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 02.05.17 11:32

Moin Günni, ja sie steht noch draußen. Warte auf das große Kranen, um dann wirklich loslegen zu können.

Und natürlich werde ich alle Umweltbestimmungen beachten. :-)

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 04.05.17 22:07

'ne solide Plane drunter reicht hier schon, Antifoulingreste sollten nicht in der Erde oder im Wasser versickern. Denk' 'mal über eine Windjacke für Dein Boot nach, hier kachelt es seit einer Woche aus Ost über den Fjord und die Sonne gibt aus Süd ihr Teil dazu, nasse Stellen am Boot kannst Du abhaken.
Gruß, günni

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Yves-Christian Stübe (IP bekannt)
Datum: 24.05.17 12:51

Moin, Günni, nun steht sie ja in der Halle. ;-)

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: günni (IP bekannt)
Datum: 05.07.17 21:32

Hallo Dedel,
auf dem Foto mit dem angesetzten Knie ist das Pütting zu sehen. Ist das wirklich rechtwinklig zum Deck oder in Zugrichtung der Wanten geschwenkt? Zweite Frage: Stecken dort Nieten ihren Fuß heraus oder spezielle Muttern auf Schloßschrauben?
Grüße bis irgendwann 'mal in Lighthouse Island.
gfs.

Re: Folkeboot 'Amanda', gebaut 1956 in Motala, Schweden
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 06.07.17 14:06

Moin Günni.
Zur 1. Frage: Das Püttingeisen ist im obersten Ende leicht angewinkelt. Verläuft dann nach unten parallel am Balkweger lang.
Zur 2. Frage: Es sind 6mm Senkschrauben mit selbstsichernden Muttern. War schon so und ist von mir nur neu verbunden nach Reparatur der faulen Stellen im Holz.
Bis dann in Schleimünde winking smiley

Gruß
Detlef

Zur Seite:  123nächste Seite
Aktuelle Seite:1 von 3


In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Benutzer schreiben.