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Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: DrWindmann (IP bekannt)
Datum: 03.05.06 09:53

Moin- Moin!

Ich interessiere mich für Motoryachten aus Sperrholz. Anfang der 70er wurden wunderschöne Boote gebaut z.B. von Vertens und Xylon.
Frage: Kann jemand mir etwas über die Risiken bei Sperrholzrümpfen (Sipo-Platten) erzählen? Wie ist das mit der Dichtigkeit/ Quellung?

Hat jemand vielleicht sogar eine Vertens- Motoryacht/ Xylon Tümmler und kann mir etwas über die Schwachpunkte erzählen?

Taugen die Dieselmotoren von General Motors etwas?


Bin für jede Info dankbar.

Grüsse

Wolfgang Windmann

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Denner (IP bekannt)
Datum: 14.05.06 22:46

DrWindmann schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin- Moin!
>
> Ich interessiere mich für Motoryachten aus
> Sperrholz. Anfang der 70er wurden wunderschöne
> Boote gebaut z.B. von Vertens und Xylon.
> Frage: Kann jemand mir etwas über die Risiken bei
> Sperrholzrümpfen (Sipo-Platten) erzählen? Wie ist
> das mit der Dichtigkeit/ Quellung?
>
> Hat jemand vielleicht sogar eine Vertens-
> Motoryacht/ Xylon Tümmler und kann mir etwas über
> die Schwachpunkte erzählen?
>
> Taugen die Dieselmotoren von General Motors
> etwas?
>
>
> Bin für jede Info dankbar.
>
> Grüsse
>
> Wolfgang Windmann


Guten Abend,

gerne versuche ich einen kleinen Beitrag zur Lösung Ihrer Fragen beizutragen.
In 2004 habe ich ganz kurzfristig einen Tümmler (Xylon) 130 ca. 14 Meter
mit 2 Cummins-Turbo-Diesel in Croatien gekauft.
Das Boot war äusserlich recht verwahrlost, der gesamte Innenraum, jedoch
vor einigen Jahren gänzlich umgebaut worden!
Nun zu den Schwachstellen:
Das Teakholzdeck ist die große Schwachstelle! Der Austausch sehr teuer!
Falls das Deck noch zu retten ist, empfehle ich eine Lackversiegelung mit mind.
8 Anstrichen! Achtung: Klarlack für ölhatige Hölzer versenden!
Mit Glück und Geschick wird es wieder dicht!
Flying Bridge verrotet gerne an den Seitenteilen und den Fenstern!
Das Unterwasserschiff ist meistens noch "kerngesund" und braucht auch keine
"Wässerung" sondern ist sofort dicht!
Rauhwassereigenschaft auch bei hohemSeegang sind vorbildlich!
Mit etwas Liebe und Pflege steht es einem Polyesterschiff in nichts nach!
Auch die haben Probleme mit dem Teakdeck!
Ansonsten hat die Xylon-Werft bis vor einigen Jahren hervorragende Boote
gebaut!
Also keine Angst, das wichtigste, nämlich der Schiffsboden ist fast "unvergänglich"!!
Ein jährlicher Antifoulinganstrich versteht sich von selbst!
Viel Spass!

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Gerald Adler (IP bekannt)
Datum: 13.09.06 01:06

Hallo H. Dr. Windmann

zunächst mal einige grundlegende Fakten zu Holzbooten im allgemeinen:

Kein Boot aus einem anderen Material, weder GFK, noch Stahl, noch Aluminium bietet Ihnen eine Atmosphäre wie ein Holzboot.

Klassische Holzboote wie z.B. Adler, Tümmler oder Guy Coach sind außerordentlich wertbeständig. Die Lebenserwartung eines Holzbootes (außer Chris Craft!!!) ist, bei etwas Pflege, erheblich höher als die eines Polyesterbootes und mindestens ebenso hoch wie bei einem Stahlboot.

Ein beschädigter Holzrumpf lässt sich wesentlich leichter dauerhaft reparieren als ein Polyesterrumpf.

Kein anderes Boot erntet so viele bewundernde (oder mitleidige?) Blicke wie ein Holzboot.


Wir besitzen selbst eine 9m Sperrholzyacht einer holländischen Werft.

Wir haben das Boot, Bj 1970, also im zarten Alter von 34 Jahren, im September 2004 in mitleiderregendem äußerem Zustand gekauft und selbst mit einem Zeitaufwand von ca. 1000 Stunden restauriert, wobei die Substanz, also der Rumpf und die Spanten, trotz mangelnder Pflege der Vorbesitzer in bemerkenswert gutem Zustand waren und den wenigsten Restaurationsaufwand erforderten.

Inzwischen ist die Yacht ein echter "Hingucker". Wir nutzen sie regelmäßig mit Begeisterung und haben die (körperlichen und finaziellen) Strapazen während der Restauration zu keiner Zeit bereut.

Da der Mensch aber ja offenbar wirklich nie zufrieden ist, hat sich auch bei uns inzwischen der Wunsch nach einer etwas größeren und etwas schnelleren Yacht herauskristallisiert und da außer Holz inzwischen für uns nichts anderes in Frage kommt, wird unser "neues" Traumschiff eine Xylon Tümmler 105 (Bj 1971) werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass die Xylon-Werke Mannheim, entgegen aller Unkenrufe noch immer existieren. Diese Werft baut nach wie vor Tümmler Yachten auf Bestellung bzw. nach Kundenwunsch und ist auf die Restauration von Holzyachten spezialisiert. Auch einige Gebrauchtboote finden Sie bei Xylon im Angebot.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.xylon-werk-mannheim.de


Bezüglich der Fragen zur Dichtigkeit von Sperrholzrümpfen:
Die meisten Sperrholzboote sind mit Epoxydharz beschichtet (auch die naturfarbenen Rümpfe wie z.B. bei Boesch oder Riva Booten), d.h. der Rumpf ist also generell "ab Werk" dicht.

Bei Schadhafter Beschichtung, kann es aber, insbesondere an Kanten, insbesondere in verbindung mit Frost, zum quellen des Sperrholzes kommen. Dies ist allerdings alles ander als erwünscht, da sich hierbei die einzelnen verleimten Furnierschichten des Sperrholzes trennen und somit noch mehr Feuchtigkeit ins Holz eindringen lassen, was den weiteren Verfall erheblich beschleunigt


Was die GM-Diesel betrifft: An welche Alternative denken Sie?

- die V8 Diesel von Volvo Penta und Mercruiser kommen ohnehin alle von GM oder Ford USA. Sie funktionieren zwar und sind leidlich robust aber technisch veraltet und nicht gerade ein Wunder an Sparsamkeit.

Kleine moderne 2, 3, 4, 5 und 6-Zylinder Common-Rail und Direkteinspritzer Diesel mit und ohne Turbo oder Kompressor bekommen Sie z.B. von Yanmar, Vetus, Isuzu, Volvo und von VW. Diese Maschinen sind technisch up to date, bieten relativ hohe Leistung bei geringem Gewicht und günstigem Verbrauch. Die Kosten für eine neue Maschine liegen allerdings um einiges höher als für ein "klassische" Maschine auf GM oder Ford Basis.

MfG
Gerald Adler


Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: DrWindmann (IP bekannt)
Datum: 13.09.06 11:33

Hallo Herr Adler,

Habe vor Monaten schon mit Herrn Willenbücher, dem Inhaber der Xylon-Werft Kontakt gesucht und die Werft besucht. Wenn Sie eine 105 suchen, er restauriert eine (0der ist es eine 103?) , es wird ein wunderschönes Boot, wenn es fertig wird. Dort habe ich auch einen Vertens-Kreuzer gesehen, ebenfalls ein ganz schönes Boot, das mir sehr in Ordnung zu sein scheint, allerdings etwas veraltet von der Technik. Und es ist ein sehr großes Boot, was meine Frau ein wenig stört, LÜA etwa 15,50 m ( 46 Fuß + Davids/Schlauchboot), 2 Detroit- 2-Takt-Diesel, deren Robustheit ich nicht einschätzen kann, nach Aussage eines anderen Vertens- Eigners aber problemlos sind, lediglich wenig PS haben. Er hat die Detroits verkauft und ersetzt gegen dreimal so starke Motoren, jetzt kann er mit einem 15 m-kreuzer wasserski fahren, das Boot läuft über 35 kn. ( naja, wenn mann den Sprit dafür bezahlen will, warum nicht..... ) Dieser Eigner war auch begeistert vom Sperrholz, null Probleme bei Pflege.

Mittlerweile haben wir ganz in der Nähe meines Wohnortes eine Adler 34 gefunden, meine Frau möchte diese gerne haben, ich lieber den Vertens. Also sind wir noch mit uns in Klausur.
Ich habe noch andere Vertens besichtigt, der Sperrholzrumpf scheint wohl kein Problem zu sein.

Danke also für Ihre Mühe!

Gruss
Wolfgang Windmann

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Gerald Adler (IP bekannt)
Datum: 13.09.06 17:45

Hallo H. Windmann

wer die Wahl hat...

sollte sich Ihre Frau durchsetzen, können Sie sich wenigstens damit trösten, mit der Adler das etwas noblere und vielleicht höherwertige Boot zu besitzen.

Bei unserem Traumschiff handelt es sich übrigens genau um die Tümmler, die z.Zt bei der Xylon Werft restauriert wird.

Mit freundlichem Gruß
Gerald Adler

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Stephan Schreiber (IP bekannt)
Datum: 15.09.06 16:38

Es ist interessant, wenn man liest, wie sich hier im Netz über unsere Schiffe unterhalten wird. Der 13m Vertens-Kreuzer bei Xylon ist nicht mehr im Originalzustand. Das Unterwasserschiff wurde von Xylon geplankt. Einzelheiten zur Bewertung gerne auf Nachfrage. Ansonsten ist das Deckshaus vom Eigner geschlossen worden. Hier wurde wenig liebevoll gearbeitet. Müßte komplett erneuert werden. Ebenso müßten die Fenster haraus und nach Holland zur Aufarbeitung beim Herrsteller. Das Teakdeck bedarf erheblicher Mühe, ebnso die Relingsstützen. Um aus dem Dem Schiff wieder eine Schönheit zu machen, müßten zwischen 50-70K€ investiert werden - Maschinen nicht mit eingerechnet. Das Schiff ist am Ende aber sicher viel höherwertiger als jede Adler oder Xylon. Vertens Kreuzer zählten zu den absoluten Nobelschiffen ihrer Zeit. Der technische Vorsprung war gewaltig. Ein Vergleich mit Adler hinkt, weil die Holzbauweise Platten - nicht Leisten, nur der Tulpenbug des in Rede stehenden Schiffes ist diagonalkarweel geleistet - von Vertens erheblich solider war. Heute baut Vertens wieder kleine offene Aluminiumoffshore-Powerboote. Aber das ist eine Geschichte für sich, die mit unseren Schiffen von damals und unserem ehemaligen Werftstandort in Winning nichts mehr gemeinsam hat. Weitere Infos zu dem 13m auf telefonische Rückfrage unter 0173-6116100
Mit besten Grüssen!
Vertens
Stephan Schreiber, md

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: minerve (IP bekannt)
Datum: 06.02.07 09:07

@stephan schreiber:

trotz Ihrer Bedenken habe ich die Vertens von Xylon gekauft. Mal sehen, ob ich glücklich damit werde.


Stephan Schreiber schrieb:
-------------------------------------------------------
> Es ist interessant, wenn man liest, wie sich hier
> im Netz über unsere Schiffe unterhalten wird. Der
> 13m Vertens-Kreuzer bei Xylon ist nicht mehr im
> Originalzustand. Das Unterwasserschiff wurde von
> Xylon geplankt. Einzelheiten zur Bewertung gerne
> auf Nachfrage. Ansonsten ist das Deckshaus vom
> Eigner geschlossen worden. Hier wurde wenig
> liebevoll gearbeitet. Müßte komplett erneuert
> werden. Ebenso müßten die Fenster haraus und nach
> Holland zur Aufarbeitung beim Herrsteller. Das
> Teakdeck bedarf erheblicher Mühe, ebnso die
> Relingsstützen. Um aus dem Dem Schiff wieder eine
> Schönheit zu machen, müßten zwischen 50-70K€
> investiert werden - Maschinen nicht mit
> eingerechnet. Das Schiff ist am Ende aber sicher
> viel höherwertiger als jede Adler oder Xylon.
> Vertens Kreuzer zählten zu den absoluten
> Nobelschiffen ihrer Zeit. Der technische Vorsprung
> war gewaltig. Ein Vergleich mit Adler hinkt, weil
> die Holzbauweise Platten - nicht Leisten, nur der
> Tulpenbug des in Rede stehenden Schiffes ist
> diagonalkarweel geleistet - von Vertens erheblich
> solider war. Heute baut Vertens wieder kleine
> offene Aluminiumoffshore-Powerboote. Aber das ist
> eine Geschichte für sich, die mit unseren Schiffen
> von damals und unserem ehemaligen Werftstandort
> in Winning nichts mehr gemeinsam hat. Weitere
> Infos zu dem 13m auf telefonische Rückfrage unter
> 0173-6116100
> Mit besten Grüssen!
> Vertens
> Stephan Schreiber, md



Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: minerve (IP bekannt)
Datum: 06.02.07 09:18

@Stephan Schreiber: gibt es eigentlich noch Zeichnungen, wie die Steuerhaussituation ursprünglich aussah? Ich überlege, den alten Zustand wieder herzustellen.

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: minerve (IP bekannt)
Datum: 12.03.07 09:51

@ Stefan Schreiber in der Hoffnung, dass ihn diese Info doch noch erreicht: Haben Sie noch Zugang zu alten Zeichnungen? Wie gesagt, ich überlege, den alten Zustand wieder herzustellen.
Gruß Minerve

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: acksel (IP bekannt)
Datum: 12.03.07 13:43

stephan schreiber hat weiter oben seine tel. nummer hinterlassen....

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: minerve (IP bekannt)
Datum: 12.03.07 15:59

Danke für den Tipp, aber unter dieser Nummer erreicht man ihn meistens in der Klinik - und da will ich nur im äußersten Fall stören.

Beste Grüße

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: LärcheaufEiche (IP bekannt)
Datum: 13.03.07 08:32

...ist ja wirklich interessant, wie hier auf Umweltaspekte gepfiffen wird:

"der 15m-Kreuzer läuft über 35 kn, naja, wenn man den Sprit dafür bezahlen will, warum nicht..."

WARUM NICHT ???

Lieber Herr Dr. Windmann, haben Sie in der letzten Zeit schon mal Nachrichten gehört oder Zeitung gelesen?
Meinen Sie, dass so ein Denken wirklich in unsere Zeit (und erst recht in unsere Zukunft) passt?

Ich will hier nicht wieder die leidige Diskussion Segler vs. Motorbootfahrer aufleben lassen, aber ganz so ohne ist das ja wohl nicht mehr!

Ich nehme für mich in Anspruch, da mal den Zeigefinger zu heben, habe ich doch seit 2001 ganze 8 Liter Benzin verbraucht - segelnd und das bei vielen Hunderten von Stunden und Meilen jährlich!

Sie dürfen mich jetzt gern einen Hysteriker nennen.

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: minerve (IP bekannt)
Datum: 14.03.07 09:48

Hallo Lärche, Du hast schon recht: Du bist ein Hysteriker! Dr. Windmann hat doch nur von einem anderen erzählt, der sein Schiff auf angeblich 35 Kn gebracht hat. Davon abgesehen halte ich es für unmöglich und damit für einen Aprilsscherz, eine 13m-Vertens auf diese Geschwindigkeit zu bringen!! Also reg Dich nicht auf und akzeptier' Motorbootfahrer. Sieh mir im übrigen nach, daß ich Deine 8 l anzweifele. Ich bin in meinem Leben schon tausende Meilen gesegelt und kann von daher sagen, daß das Segeln erfahrungsgemäß aus 50 % Motoren und 40 % Segeln und 10 % Dümpeln besteht!! (es sei denn Du fährst eine Jolle und kein Dickschiff)
Also relaxxxxxxxxx!!




2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.07 09:51 von minerve.

@minerve
geschrieben von: LärcheaufEiche (IP bekannt)
Datum: 14.03.07 14:40

Moin Moin,

ganz relaxxxxxxxxxxt räume ich ein, dass ich ein etwas anstrengendes Verhältnis zum Thema Motoren habe, aber ich bedaure jeden zutiefst, der mit dem genannten Verhältnis 50:40:10 sein seglerisches Dasein fristen muss. Ich würde diesen Sport dann aufgeben.

Die 8 Liter sind nun mal eine Tatsache, mein Schiff ist ein Langkieler mit 4 Tonnen Lebendgewicht und 15° möglichem Ruderwinkel. Mein Hafen ist ein ganz normaler, enger Yachthafen in Kiel und an- und ablegen kann auch damit sehr gut mit Wind- und Muskelkraft.
Ich liebe die Stille.

Und Motorbootfahrer akzeptiere ich gern, soweit sie verantwortungsbewusst mit unser aller Ressourcen umgehen und mich nicht mit ihrem Lärm stören.

Eine schöne Saison wünsche ich.

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Martin Kröger (IP bekannt)
Datum: 14.03.07 22:36

........hallo, hallo,

geht es hier um Sperrholz-Motoryachten oder Umweltaspekte??? Ich denke die sollten, wenn gewünscht, in einem gesonderten Tread diskutiert werden..........

....aber sag mal Lärche, Du erhebst hier ganz wichtig den Öko-Zeigefinger...wie sieht´s denn bei Dir zuhause aus????

...........heizt Du auch schön mit nachwachsenden Energien ????
..................fährst schön mit den Fahrad, oder wie kommst Du in den Yachthafen ??
....woher beziehst Du den Strom, oder läuft Dein Computer per Pedalantrieb??
...........schon mal mit dem Flugzeug in Urlaub geflogen?????

Umweltbewustsein ist ja schön und auch notwendig, denn schliesslich betreiben wir unseren Sport in der Natur und erfreuen uns an ihr...........aber bitte lass die Kirche im Dorf.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.07 22:38 von Martin Kröger.

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: LärcheaufEiche (IP bekannt)
Datum: 15.03.07 08:39

Jaja, "die Kirche im Dorf"...

Ok., das ganze artet etwas aus, ist keinesfalls für oder gegen irgendjemanden irgendwie persönlich gemeint, regt offensichtlich zum Nachdenken an und gehört wirklich in einen anderen Thread.

Ist mir schon klar, das eine gewisse Fraktion sich nicht mehr ganz so wohl fühlt...

Abschließend zu den vier Fragezeichen: ja - meist - Wind - nein.

Und die Reihenfolge beim Umweltbewusstsein sollte heißen "notwendig und auch schön", damit wir uns auch künftig noch an Resten von Natur erfreuen können.

Aber - wie gesagt - gehört das wohl in einen anderen Thread.

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: DrWindmann (IP bekannt)
Datum: 03.07.07 16:11

Notwendig und schön- dass ist das Stichwort!

Martin Kögers Text würde ich völlig zustimmend auf einen Satz verkürzen: Wer im Glashaus sitzt.... Am ökologischsten wäre es, wenn Du deinen Langkieler verbrennst, dann brauchst du überhaupt keinen Sprit mehr, heizt mit nachwachsenden Rohstoffen und belastest die Umwelt nicht mit Antifouling und deinen "Abgasen" aus der ideologischen Ecke. Dieses "nur wo ich bin, ist Correctness" hat bislang niemanden weitergebracht. Wenn man mit dem Finger auf den anderen zeigt, zeigen in der Regel drei Finger auf einen selbst zurück.
Du hast es selbst gesagt: notwendig und schön- das ist der Mittelweg, mit dem wir alle gut leben können- und "abgasfrei" dazu.
Grüße
Windmann


Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Goode Wind (IP bekannt)
Datum: 27.07.07 23:51

Hallo,
ich bin neu in dieser Runde und möchte eine Frage zum Ursprünglichen Thema stellen.
Weis jemand aus dieser Runde wie mann ein verleimtes Sperrholzdeck mann besten entfernen kann?
Ich habe mir einen Sperrholzjolli zugelegt und möchte das alte Sperrholz an Deck und Rumpf erneuern ohne die tragenden Teile zu beschädigen.

Bin für jeden Tipp dankbar !
Jo

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 28.07.07 18:49

Moin Jo,
wenn das Deck mit den Decksbalken verleimt ist, wird Dir nur der Hobel helfen.
Zwischen den Balken kannst Du die Felder ja aussägen, dann siehst Du, wo Du hobeln musst.
Oder wo siehst Du die Probleme?

André

Re: Sperrholz Motoryacht
geschrieben von: Goode Wind (IP bekannt)
Datum: 28.07.07 20:55

Tach auch Andre',
Probleme sehe ich eigentlich nicht, ich dachte nur ob eventuell ein erwärmen der Klebestellen mit Heißluft die Arbeit erleichtern könnte. Vielleicht gibt es auch noch andere Tricks um die Arbeit zu vereinfachen?

Gruß Jo

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