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Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 12.04.18 23:50

Moinmoin aus dem hohen Norden!

Nachdem ich seit geraumer Zeit schon begeistert hier mitlese und lerne, möchte ich mich / uns einmal kurz vorstellen:
Unser Heimathafen ist das schöne Niendorf / Ostsee.
Ich habe mir diesen Winter einen lang gehegten Traum erfüllt und ein Folke aus dem Jahr 72 in die Familie aufgenommen.
Das Boot stammt aus Schweden, wurde von 2 Freunden privat gebaut. Es hat ein Schwesterschiff.
Gestellter Mast auf Deck.
Das Boot ist wie zu erwarten in einem nicht sehr guten Zustand.

Ziel für mich ist es diese Saison zumindest aufs Wasser zu bekommen und etwas zu segeln und das Boot kennenzulernen.
Sprich es zu reparieren, um in den nächsten Wintern Stück für Stück zu restaurieren.
Mir persönlich geht Funktion vor shine.
Erhaltung bei pragmatischer Reparatur ist meine Art, so auch bei meinem alten VW-Bus aus dem Jahre 63, der außer im Winter eigentlich täglich genutzt wird.





2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.18 18:49 von pewe.

Anhänge: lotta1.jpg (344kB)  
Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 00:03

Nun habe ich, wie zu erwarten, auch gleich ein paar Fragen:

Ich habe angefangen den Rumpf abzuziehen, um die Kielplanken zu reparieren, welche beidseitig undicht sind.
Nahezu alle Verschraubungen im Kielbalken und den Wrangen haben sich in Staub aufgelöst.
Daher haben sich die Planken aufgestellt und eine große Lücke klaffen lassen.

Zu herausfriemeln der Schraubenreste habe ich mir schon das UNSCREW-UMS™ bestellt, denke das macht Sinn.

Frisch abgezogen trocknet das Holz nun stark aus (1 Woche) und wölbt sich immer mehr.
-> Kann / soll ich das Holz befeuchten um den Prozess zu bremsen? -> (Wie?)
Dachte an Owatrol Grundöl, nur dann kann ich ja nichts mehr verkleben?
Die BB-Kielplanke ist bereits auf einer Länge von ca 40cm gerissen. Das würde ich gerne ausleisten oder mit Epoxy füllen um es dauerhaft dicht zu bekommen.
?

Anhänge: IMG_8410.JPG (176kB)   IMG_8418.JPG (180kB)   IMG_8419.JPG (125kB)  
Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 01:06

Kielplanke

Anhänge: IMG_8414.JPG (166kB)   IMG_8413.JPG (172kB)  
Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 05:07

Moin Pewe,
Erstmal Glückwunsch zum Folke
Mit der Kielplanke
Warum setzt Du nicht die neue Verschraubung zwischen die bestehenden Schrauben um das Holz am werfen zu hindern? Die alten Schraubenlöcher kannst Du dann reinigen ,ausbohren und verpfropfen. So bist Du mit der neuen Schraube in gesundem Material ohne Eisenreste.
Den Riss in der Kielplanke würde ich auch ausleisten.

Ovatrol o.ä. würde ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auftragen da Du Dir die Möglichkeit zu Leimen/kleben nimmst.

Viele Grüße aus Lippstadt
Arndt



[up.picr.de]

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 18:26

Moin Pewe
Die Planke ist die Unterste oder 1. Planke.
Die Kielplanke ist zw. Ballast (Kiel) und den Wrangen beim Folke. Als Kielschwein wird gerne das Knie hinten zw. Kielplanke und Achtersteven genannt. Der gezeigte Bereich ist genau dieser von Außen. Dort ist viel Nässe im Holz und die 1. Planke reist dann dort beim trocknen gerne da innen das Knie in Eiche nicht so schnell trocknet und dazu die Eiche sich stärker ausdehnt als die Lärche beim feucht werden. Könnte es sein das bei Lotta dort mehr Verschraubungen zw. Knie und Planke eingesetzt wurden als normal dort hingehören? Kann es auf den Bildern in der Größe nicht genau erkennen. Daher evtl. größere Spannungen an der Planke entstehen können die dann wenn die Läche nicht mehr kann zu Rissen führt. Schaue dir mal die Zeichnung von 1963 genau an wenn Du kannst.

Viel Erfolg und Spaß mit Lotta. Willkommen im Club.
Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 18:49

Moin Detlef!
Ja, du hast natürlich recht.
Aber hieß der nicht Kielbalken?
Lern ich auch noch.

Es geht also um die 1ste Planke.

Grundsätzlich hat sich die Planke auf beiden Seiten gelöst, da die Schraubenköpfe sich in Luft aufgelöst haben.
Beim trocknen wölbt sie sich dann hoch.
Ist mir dadurch erst aufgefallen.

Interessant was du sagst mit den Verschraubungen... evtl. sind ja im Nachhinein welche hinzugekommen... wegen Undichtigkeiten...
Was meinst du mit Zeichnung von 63?

Danke! :-)

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 18:59

Moin Arndt!

Grundsätzlich hast du Recht mit dem zeitigen wieder festschrauben.
Ich musste die Planke etwas hervorziehen um Verunreinigungen und die abgelöste Dichtungsmasse dahinter entfernen zu können. Sonst bekomme ich keine ordentliche Dichtfläche hin.
Darum habe ich auch die Nieten gelöst (Was ich wohl nicht hätte müssen).
Da ich noch keine Schrauben, Nieten sowie Schraubenrest-Ausdreher habe, hat das Holz nun leider mehr Zeit zum trocknen als mir lieb ist.

Was für Schrauben sollte ich nehmen? Messing? Bronze? V4A?

Danke dir!

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 13.04.18 22:15

Kann leider gerade keine Bilder anhängen da die App zum verkleinern streikt.
Die Zeichnung vom Skandinavisk Sejlerforbund ist aus dem Jahr 1961 und zu beziehen bei der international Folkebootvereinigung.
Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 14.04.18 07:22

Moin pewe,
Messing wohl eher nicht, zwischen Bronze und V4a liegt neben dem Preis auch noch die bessere Verfügbarkeit, weshalb ich mich bei Lillebror für V4a entschieden habe.
Bei der Verschraubung nur unbedingt einen neuen Bit verwenden um die neuen Schrauben nicht direkt mit Partikeln von vorab verschraubten Eisenschrauben zu impfen.

Es gibt sog. Schweisspunktfräser ohne die Zentrierspitze, damit habe ich die Schraubenreste ausgebohrt und mit einem Senkbit (wiha 10,2mm ) für die Propfen aufgeweitet.



[up.picr.de]

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 14.04.18 09:22

Ach so.. je,die Zeichnung habe ich... dort sind aber keine Verschraubungen bzw. einzelne Schrauben verzeichnet.

Solche Schweisspunktfräser habe ich.
Fürchte nur wenn ich so viele große Löcher in den Eichenbalken fräse, sieht er aus wie ein Schweizer Käse.
Ich warte mal auf das "Ausdrehtool" und dann sehen wir.

Messing- und Bronzeschrauben gibt es ja bei Toplicht.
Und auch Messing vernickelt.
Daher meine Unsicherheit, was sich nun bewährt.
Die originalen haben sich ja in Staub aufgelöst, trotzdem aber wohl ein paar Jahrzehnte gehalten.
Mir wurde erzählt das V4a unter Wasser noch schneller verrottet?

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 15.04.18 22:30

Moin
Ich hatte ganz gute Erfolge mit den in dem nachfolgenden Bericht beschriebenen Federstiften gemacht: [www.fky.org]

Bronze ist 1 Wahl aber auch teuer.
V4a sollte es auch tun. Der Dir das erzählt hat hat es sicherlich auch mit eigener Erfahrung begründet, warum er Dir so etwas erzählt.

Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 15.04.18 22:51

In einem der ersten Bilder von Dir ist mir gerade noch folgendes aufgefallen. Das Knie besteht offensichtlich aus mehren Lagen Eiche diagonal zu Kielplanke und Achtersteven montiert. Der Plankenauslauf in dem Bereich ist auch anders geformt als üblich. Durch das mehrschichtige Knie ist gegenüber einem aus Krummholz gefertigten deutlich höheres eindringen von Wasser möglich in dem Bereich. Ich vermute das die 10mm Verschraubungen in dem Bereich mehr oder weniger nicht mehr existent sind. Zu erneuern sind Sie nur durch entfernen des Ballast. Auch dieses kannst Du in meinen Berichten nachlesen in der Rubrik Restaurierung.
Auch wenn das Boot mit Bj. 1972 für ein Holzfolke zu den jüngeren zählt, empfehle ich mal ein oder zwei Kielbolzen zu überprüfen. Sollte sich rausstellen das Sie eh erneuert werden müssen ist es mit den anderen kleinen Bolzen vorne und hinten nicht mehr so viel Aufwand.
Ich verspreche Dir das das segeln mit einem Folke mit neuen Bolzen ein ganz neues Gefühl ist.
Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 17.04.18 00:26

Oh, das ist sehr interessant! Das war mir nicht bewusst.
Danke dir für deine Aufmerksamkeit...

Kielbolzen bzw. Kiel runter steht 100% für nächsten Winter auf dem Zettel.
Dank euren Erfahrungsberichten hier auf der Plattform, sollte das auch für mich machbar sein.
Ich wünsch mir die alte Dame nur zu gerne vorerst ein paar Wochen auf dem Wasser diese Saison.
Mir ist bewusst das der Kiel dran ist.

Was ebenfalls sofort gemacht werden muss, ist das Deck zu öffnen um den (Balkweger?) im Bereich Püttinge zu reparieren (schäften), sowie die Spanten in diesem Bereich zu reparieren.

Diagonale Eichenbalken im Knie...
Wie sollte es denn "richtig" aussehen?

Ändere ich gerne ich "richtig" nächstes Jahr...
Meinst du ich bekomme das auf ein erträgliches Mass dicht diese Saison?

Viele Grüße!

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: boyus (IP bekannt)
Datum: 17.04.18 09:19

Moin pewe,
mit dem VA gebe ich Detlef recht, ist zzt auch Stand der Technik bei Verschraubungen im Schiffbau. Es kommt natürlich auf die Legierung an. Ich hatte kielbolzen in v4a montiert welche nach knapp fünf Jahren schon deutliche Korrosion zeigten. Jetzt habe ich alle 17 Bolzen in Seewasserbeständigem V4a und denke das ich erstmal Ruhe habe.
Mit den Schweißpunktfräsern sollst Du direkt die alte Schraube ausbohren und nicht drumherum, dann hast Du ein Loch von 10 mm in das prima ein Proppen passt.


[up.picr.de]

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 17.04.18 10:56

Moin Pewe.
Versuche es vieleicht in dem Bereich mal für die Saison mit Ettan in den Spalten.
Danach Primer und Antifouling. so kann das Holz Quellen ohne das die Risse sich vergrößern da das überschüssige Ettan rausquellen kann.
Nur nicht raus auf die Ostsee mit Welle. Sonst ergeht es Dir womöglich wie dem Folkeboot "Saga" in der Flensburger Förde letzten September.
[www.fky.org]
War bei unserer "Lill" Bj. 1947 vermutlich auch kurz davor.
Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: Dedel (IP bekannt)
Datum: 17.04.18 11:09

Moin nochmal,
wg. dem Knie: Sollte wohl am besten ein Stück Krummholz aus Eiche sein. Und der Auslauf der unteren Planken in dem Bereich ist in der Zeichnung als großer Radius angegeben und nicht wie bei "Lotta" abgewinkelt.
Gruß
Detlef

Re: Folkeboot Restauration / Vorstellung
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 20.04.18 15:11

pewe schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mir wurde erzählt das V4a unter Wasser noch
> schneller verrottet?

Moin,
so verallgemeinert kann ist das Blödsinn.
Die Materialpaarung macht den Unterschied. Eine ungünstige Paarung erzeugt wie eine Batterie nennenswerte Ströme.
Gusseisen und Edelstahl funktioniert z. B nich gut.
Gusseisen mit der richtigen Bronzelegierung dagegen ist gut.
Für einen Bleiballast kann man problemlos Edelstahl nehmen. Wenn nicht andere Teile wie Propeller oder Anoden in der Nähe nachteilig sind.
Auch der Liegeplatz und Nachbarschiffe können da Einfluss haben.
Und die Legierung des Edelstahl ist auch extrem wichtig. Grundsätzlich verwendet man im Schiffbau kein V2A, sondern V4A, genauer 1.4571. Für polierte Teile über Wasser auch 1.4401 oder 04.

Über geeignete Materialpaarungen gibt es Bücher (Palstek Verlag) und auch Tabellen im Internet.
Dabei immer drauf achten das die Tabelle für Seewasser geschrieben ist, wenn in Seewasser gesegelt wird.

Gruß
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.18 15:43 von André bauer.

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: pewe (IP bekannt)
Datum: 22.04.18 09:13

Vielen Dank für die tollen Ratschläge! Sehr interessant worauf man alles achten muss.

Derzeit warte ich leide immer noch auf die Bohrer, um die Schraubenreste heraus zu operieren.

Was das Knie angeht: Ettan... macht Sinn.
Da ich die Landungen eh ordentlich mit MS Polymer machen möchte (Da waren schon diverse Dichtungsmassen untergespritzt), wollte ich das Knie gleich mit abdichten (Kehlfuge machen und abdichten).
Oder kann das ein Problem beim Quellen des Knies geben? Ist ja nur auf der Aussenseite der Fugen?

Ich denke es könnte Sinn machen einen der großen Bolzen versuchen zu ziehen (und gleich auszutauschen) um zu sehen wie schlimm es wirklich um sie steht (Im Knie gebe denke ich nun auch das die sich annähernd in Luft aufgelöst haben), oder ob eine einzelne moderate Saison noch vertretbar ist.
Kiel ab und kompletter Bolzenaustausch wie steht wie gesagt nächsten Winter an.

Ahoi!

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: André bauer (IP bekannt)
Datum: 22.04.18 10:34

Moin,

nachdem ich lange gegen Ettan war, habe ich 2016 zur German Classics meinen Jolli am Schwertkasten versucht abzudichten.
Der ostdeutsche Vorbesitzer hatte sich eine lustige Konstruktion einfallen lassen, die den Schwertkasten nicht mit dem Kiel verbolzte sondern mit einem Block Eiche zwischen Kiel und Schwertkasten.
Weiche Bodenwrangen und ein abrupt endender Kasten taten ihres dazu und der Schwertkasten löste sich während des Transports am hinteren Ende vom Block und vom Kiel.
Es kam so viel Wasser rein, das wir keine Chance hatten das Boot in der Nacht über Wasser zu halten.
Der Spalt war nun nicht größer als 1mm, so das man meinen sollte es wäre dicht zu bekommen.
Also das Boot ausgeräumt und mit Talje am Mast gekrängt um den Schwertkasten von außen mit Ettan zu dichten.
Der Tiefgang des Jollis liegt ja nun so bei 40 cm vielleicht, der Wasserdruck also bei 0,4 Bar.
Nicht viel sollte man meinen. Aber es war nicht dicht zu kriegen.
Sicher ist die Stelle im Schwertkasten nicht einfach zu erreichen, aber wir haben auch mit Ettan nicht gespart und soweit es ging bis 3:00 nachts versucht etwas in den Spalt zu drücken.
Und wir haben bei der Demontage nur noch einen dünnen Film davon gefunden, der Rest war kurze Zeit später in Placken rausgefallen.

Ich bleibe dabei, das Zeug taugt nix.
Zumindest dichtet es nur feine Fugen ab, die gut erreichbar sind
Lecks im Wasser abdichten geht nicht, die Oberflächenhaftung ist zu gering.
Der Wasserdruck spült es einfach weg.

Gruß,
André

Re: Folkeboot Lotta Restauration / Vorstellung
geschrieben von: helmsman-2 (IP bekannt)
Datum: 22.04.18 21:19

@André: Du meintest wahrscheinlich 40 cm Wassertiefe sind 0,04 bar.

Ettan, das wohl gerne in Schweden verwendet wird oder von dort kommt, soll m.E. nur eine temporäre Abdichtung sein, wenn z.B. Boote nach dem Winter erstmal undicht sind, bis die Plankenfugen wieder dicht gequollen sind. Das sollten sicher keine riesigen Spalten sein und das Ettan soll ganz bewusst dem aufquellenden Holz nachgeben und aus der Fuge herausgedrückt werden.

Ich habe zu Hause auch noch so eine Dose stehen, die ich mal prophylaktisch besorgt habe. Aber ich habe das Zeug nie benutzt, da es wegen der dunklen Farbe eine ziemliche Schweinerei ist und stark nach Räucherei riecht. Es soll allerdings auch eine konservierende Wirkung haben. Ich habe stattdessen Fassdichte verwendet, die milchig transparent ist und geruchlos. Diese wird zum, auch wieder temporären Abdichten, von Holzfässern für Wein o.ä. verwendet, bis auch diese wieder dichtgequollen sind. Das Zeug ist also lebensmittelecht und man bekommt beim Verarbeiten eine angenehm glatte Haut davon, da es auf einer Art Wachsbasis beruht.
Ettan ist relativ teuer, im Vergleich zu Fassdichte.

Klaus

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