Elbe-Klassik am 12./13. September 2026
Die nächste Elbe-Klassik führt uns an die Pinnaumündung in den Dockhafen der Segelvereinigung Pinnau e.V.
Die nächste Elbe-Klassik führt uns an die Pinnaumündung in den Dockhafen der Segelvereinigung Pinnau e.V.
Sonnabend den 12. September bis Sonntag, den 13. September 2026
HW Glückstadt am Sonnabend 16:59 Uhr und Sonntag 17:37 Uhr.
Wie in jedem Jahr treffen wir uns in der Nähe des letzten Zieles. Wir waren 2025 im Ruthenstrom an den Anlagen des Wassersportvereins Drochtersen zu Gast. Deswegen treffen wir uns etwa vor der Einfahrt zum Ruthenstrom, südwestlich der unbeleuchteten grünen Tonne 87.
Sammeln der Klassiker soll dort um 10 Uhr sein, etwa 1,5 h vor Niedrigwasser in Glückstadt.
Je nach Windverhältnissen wird uns das Führungsboot mit der Tide elbabwärts geleiten. Wir werden versuchen, möglichst weit zu kommen. Etwa bei Tidekenterung wird das Führungsboot beidrehen und wir können unsere kleine Regatta zur Mündung der Pinnau starten. Ziel ist die rote Bake an der Einfahrt zu Pinnau. Wenn wir zu früh eintreffen, gehen wir zunächst an der Pinnaumündung vor Anker.
Gegen 15 Uhr öffnet sich das Docktor zum Hafen, und wir können einlaufen. Dort können wir an den Anlagen der der Wassersportvereinigung Pinnau, festmachen und den Tag bei Bier und Bilgen-Genüssen ausklingen lassen.
Zur Einstimmung zeigt das Titelbild die Pinnau zu Ende des 19. Jahrhunderts. Die Ewer liegen stromabwärts der Drehbrücke Kleverdeich.
Zur Fahrt auf die Pinnaumündung schreibt Heinrich Albrecht (Der Segler auf der Niederelbe, 1922):
Zwischen der nördlichen grauen und der östlichen weißen Stumpftonne (Bützfleth gegenüber) führt durch das Watt die Rinne zur Pinnau in NNO-Richtung. Sie ist von der Westseite durch drei schwarze, spitze, an der Ostseite durch zwei weiße, stumpfe Tonnen mit Stange und Ball bezeichnet. Von der roten Pinnautonne weiter nach innen an dem Südrande des Fahrwassers bilden Stangenseezeichen die Kennung. Die Tiefe in der Mündung beträgt bei Niedrigwasser 1 m, flußeinwärts stellenweise mehr; zum Teil fällt der schmale Fluß jedoch ganz trocken. Der Tidenhub bis zum 4 Sm entfernten Ütersen beträgt 1,5 m, von hier nach Pinneberg (5 Sm) können nur ganz flache Fahrzeuge verkehren. Die Pinnau bietet Seglern wenig Interessantes. Nördlich der roten Pinnau-Tonne liegen zwei schwarze Spitztonnen (siehe Karte). Zwischen diesen können wir in Nordrichtung hinter Pagensand herum im Nebenfahrwasser segeln, das für flache und mittlere Jachten genügend tief ist. Ebenfalls kann man dort kreuzen und, geschützt gegen NW, W- und SW-Winde, ankern. Über die Tiefen bietet die Karte und das Lot genügend Anhalt. (Das Fahrwasser hinter Pagen ist nur teilweise bezeichnet.) bei steigendem Wasser können auch große Kieljachten hinter Pagensand die Pinnaubarre passieren.